DER DICHTER

Du entfernst dich von mir, du Stunde.

Wunden schlägt mir dein Flügelschlag.

Allein: was soll ich mit meinem Munde?

mit meiner Nacht? mit meinem Tag?


Ich habe keine Geliebte, kein Haus,

keine Stelle auf der ich lebe

Alle Dinge, an die ich mich gebe,

werden reich und geben mich aus.


Schlussstück:

Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen. Lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen, mitten in uns.


- Rainer Maria Rilke -

DER DICHTER – Rainer Mari a Rilke -


Rezitation: Reiner Unglaub


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