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4 JAHRE NACH HANAU

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Sedat Gürbüz

Said Nesar Hashemi

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Vili Viorel Păun

Fatih Saraçoğlu

Ferhat Unvar

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Rassismus ist ein Stachel, ein Messer, welches unserer Gesellschaft tief im Fleisch steckt. Manchen unter uns, die das nicht einmal juckt. Welchen, die es als ein wenig störend empfinden. Einige, die dagegen aufstehen und handeln, weil sie es können. Und dann jene unter uns, die an dessen Wunden verbluten. Hellhäutige Deutsche müssen verstehen, dass sie privilegiert sind und den alltäglichen Rassismus nur selten erleben und fast nie davon betroffen sind. Alle anderen – die der menschenverachtenden Vorstellung, was Deutsch sein soll, nicht entsprechen, werden strukturell diskriminiert. Nicht nur von Nazis – die als sogenannte „Einzelfälle“ immer wieder abgetan und verharmlost werden. Auch bei der Wohnungssuche, bei Jobangeboten, in der medizinischen Versorgung, in der Seelsorge. Auch von der Polizei und dem Staatsapparat. Wir müssen diese Wunden heilen, ja gar dafür sorgen, dass diese keinem mehr Leid zufügen können. Zusammen - nur gemeinsam können wir das erreichen.


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ERSTER MAI 2023

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Invitado
20 feb
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Worte, die im Magen brennen.

Blicke, die man spüren kann.

Schweigen will man, im Gedenken.

Schreien will man, vor der Unbarmherzigkeit Mancher/Einiger/Vieler.

Umarmen will man, jene die beim Heilen helfen.

… mehr läßt sich dazu gerade nicht sagen …

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