top of page

IN SEINEM GARTEN WANDELT ER ALLEIN

In seinem Garten wandelt er allein;

In alle Bäume gräbt er immer wieder

Gedankenschwer den einz'gen Namen ein,

Und in dem Namen klagen seine Lieder. Sanft blaut der Himmel, milde Rosen webt

Die Sommerzeit durch mächt'ge Blättermassen.

Er schaut sie nicht; die Zeit, in der er lebt,

Ist alt, verblüht, von allen längst verlassen.


- Theodor Storm -

3 Ansichten0 Kommentare

Ähnliche Beiträge

Alle ansehen

GEGEN VERFÜHRUNG

Comments

Rated 0 out of 5 stars.
No ratings yet

Add a rating
bottom of page