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AUS DER KINDHEIT HER

Aus der Kindheit her

Weht ein Klang mir nach,

Der mir einst die Seligkeit versprach-

Ohne ihn wär Leben viel zu schwer.

Tönt sein Zauber nicht,

Steh ich ohne Licht

Sehe Angst und Dunkel rings umher.

Aber immer wieder durch das Leid,

Das ich mir erwarb,

Klingt der süße Ton voll Seligkeit,

Den kein Weh und keine Schuld verdarb.


Liebe Stimme du,

Licht in meinem Haus,

Lösche niemals wieder aus,

Tu die blauen Augen niemals zu!

Sonst verliert die Welt

Allen holden Schein,

Stern um Sternlein fällt,

Und ich steh allein.


- Hermann Hesse -

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